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Ich habe Probleme mit der Kontinenz

Ich habe Probleme mit der Kontinenz

Unkontrollierter Stuhl- oder Windabgang, Unsicherheit im Alltag

Probleme mit der Kontinenz sind für viele Betroffene belastend und werden häufig aus Scham nicht angesprochen. Dabei handelt es sich um ein weit verbreitetes Thema, für das es unterschiedliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Wichtig ist: Sie sind damit nicht allein – und es gibt Wege, die Situation zu verbessern.

Probleme mit der Kontinenz können sich zum Beispiel äußern als:

  • Ungewollter Abgang von Stuhl oder Winden
  • Das Gefühl, den Stuhl nicht sicher halten zu können
  • Häufiger oder plötzlicher Stuhldrang
  • Unsicherheit im Alltag oder Vermeidung bestimmter Situationen

Ein Beratungstermin ist sinnvoll, wenn:

  • Die Beschwerden neu auftreten oder zunehmen
  • Der Alltag dadurch eingeschränkt ist
  • Zusätzliche Beschwerden wie Schmerzen oder Blutungen bestehen
  • Sie sich unsicher fühlen oder Unterstützung wünschen

Gerne entwickeln wir mit Ihnen die Vorgehensweise.


Wenn Sie sich weiter informieren möchten, stellen wir ergänzende Materialien zur Verfügung – zur Orientierung und als Vorbereitung auf ein Gespräch

Untersuchung & Abklärung

Damit wir Ihre Beschwerden richtig einordnen und gezielt behandeln können

Untersuchungen des Verdauungstrakts sind wichtig, um Beschwerden gezielt abzuklären, Erkrankungen früh zu erkennen und eine verlässliche Grundlage für die weitere Behandlung zu schaffen.
Die Möglichkeit einer Endoskopie bietet dabei entscheidende Vorteile. Der Begriff setzt sich aus Endo- (griech. endon – “innen“ oder “innerhalb“) und -skopie (griech. skopein – “betrachten“) zusammen und beschreibt genau, worum es geht: direkt von innen beobachten. Während bildgebende Verfahren wie etwa die Computertomografie oder ein Röntgenbild Hinweise auf Veränderungen innerhalb unseres Körpers liefern, können mithilfe endoskopischer Verfahren die Prozesse direkt vor Ort beurteilt werden.

Wir setzen hierfür verschiedene, meist dünne und flexible Geräte ein, die es erlauben, nicht nur die Schleimhaut zu begutachten, sondern die Diagnostik bei Bedarf auch zu erweitern, wie etwa die Entnahme von Gewebeproben.

In manchen Fällen lässt sich die Untersuchung sogar direkt mit der Therapie kombinieren, zum Beispiel bei der Entfernung eines Darmpolypen während einer Darmspiegelung.

Abhängig von Ihren Symptomen, Ihrer Vorgeschichte und Fragestellung

Die Wahl der passenden Untersuchung orientiert sich an Ihrer Vorgeschichte, Ihren Beschwerden und der jeweiligen Fragestellung. Vorliegende Befunde und relevante Risikofaktoren werden dabei sorgfältig berücksichtigt.

Derartige Risikofaktoren können beispielsweise sein:

– Blutgerinnungsstörungen oder die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten

– Allergien oder Unverträglichkeiten, z. B. auf Medikamente oder Sedierungsmittel

– Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck)

– Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma, COPD), besonders relevant bei einer Sedierung (Dämmerschlaf)

– Nieren- oder Lebererkrankungen, die die Verstoffwechselung von Medikamenten beeinflussen können

– Operationen oder anatomische Besonderheiten im Bereich des Magen-Darm-Trakts, etwa durch frühere Eingriffe oder Engstellen

Moderne Untersuchungsmethoden erlauben eine frühzeitige Erkennung von Krankheitszeichen. Gleichzeitig sind sie sicher und gut verträglich. Gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir, welche Bereiche untersucht werden, welche Verfahren dafür am besten geeignet sind und ob ergänzende Maßnahmen – wie etwa die Entnahme von Gewebeproben – erforderlich sind.

Zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass eine weitergehende Behandlung notwendig ist, besprechen wir mit Ihnen die nächsten Schritte.

Wir untersuchen Sie sorgfältig und nehmen uns Zeit

Ihre Sicherheit steht bei allen Untersuchungen an erster Stelle – ganz besonders bei Verfahren unter Dämmerschlaf. Hier arbeiten wir eng mit erfahrenen Narkosefachärztinnen und –ärzten zusammen.

Jede Untersuchung erfolgt sorgfältig und orientiert sich an den aktuellen medizinischen Empfehlungen und Leitlinien. Ziel ist es, ein zuverlässiges und belastbares Ergebnis zu erhalten.

Zuverlässigkeit bedeutet für uns, dass nichts dem Zufall überlassen wird: Wir besprechen im Vorfeld alle Untersuchungen und erläutern Ihnen anschließend die erhobenen Befunde ausführlich. Darauf aufbauend leiten wir klare, verständliche Empfehlungen ab. So begleiten wir Sie vom ersten Kontakt an und stellen sicher, dass keine Informationen oder Ergebnisse verloren gehen.

Selbstverständlich wird, wenn Sie dies wünschen, auch Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin in Ihren medizinischen Fall eingebunden. Durch den direkten Austausch aller relevanten Befunde behält er oder sie den Überblick, sodass im Falle einer weitergehenden Behandlung alles optimal abgestimmt werden kann.

Beschwerden & Anliegen

Sollten Sie sich mit Ihren Beschwerden in einem dieser Themen wiederfinden, erhalten Sie hier hilfreiche Informationen und Hinweise zur weiteren Abklärung. Wir nehmen Ihre Anliegen ernst und unterstützen Sie gerne persönlich.

Veränderungen der Stuhlgewohnheiten


Durchfall, Verstopfung, Blut im Stuhl oder veränderter Stuhlgang

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Verdauungsbeschwerden


Bauchschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Druckgefühl

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Schluckbeschwerden


Engegefühl, Schmerzen beim Schlucken, häufiges Aufstoßen, Magenschmerzen

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Tastbare Veränderungen


Knoten, Schwellungen, Hautveränderungen im Analbereich

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Probleme mit der Kontinenz


Unkontrollierter Stuhl- oder Windabgang, Unsicherheit im Alltag

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Fragen zur Vorsorge


Darmspiegelung, Magenspiegelung, familiäre Risiken

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Ernährungsberatung


Unverträglichkeiten, Gewichtsveränderungen, Ernährung im Alltag

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